Feucht baut Heimserie aus

Landesliga Nordost - Freitagabend, Flutlicht, Waldstadion. Was gibt es Schöneres? Das dachten sich auch rund 150 Zuschauer und pilgerten bei schönstem Sommerwetter an die Waldstraße. Dass diese Entscheidung definitiv keine falsche war, zeigte sich relativ flott auf dem Rasen.

Einen flotten Auftakt legten direkt die Gäste vom SV Buckenhofen hin. Der erste ernstzunehmende von Kühn ging doch relativ deutlich am Gehäuse vorbei. Nach 11 Spielminuten klingelte es dann das erste Mal im Kasten. Einen Freistoß von Lazarevic köpfte Petersson mustergültig ins Eck zur Führung für die Zeidler. Sichtlich beflügelt von dem frühen Führungstreffer spielten die Hausherren weiter munter nach vorne und belohnten sich mit dem 2:0 nach 20 Spielminuten. Einen langen Ball vollstrecke Julian Rauch sehenswert per Volley an den Innenpfosten und davon direkt ins Netz. Zuvor hatte Friedhelm eine gute Möglichkeit auf den Ausgleich, wurde jedoch von Schneider noch gestört, so konnte Iosifidis auch sehenswert per Fuß parieren. Diese Szene sorgte bei den Staustufenkickern für ordentliche Diskussionen. Sie hätten hier gerne einen Elfmeter und einen Platzverweis für das Vergehen von Feuchts Kapitän Schneider gesehen. Schiedsrichter Martin Maier sah sich jedoch hier kein schlimmes Vergehen, da Friedhelm noch kontrolliert zum Abschluss kommen konnte. Kurz vor der Pause verkürzten die Gäste dann dennoch. Schneider erlaubte sich ein unnötiges Dribbling und verlor den Ball. Die Staustufenkicker nutzten diese Chance mustergültig, Friedhelm legte vor dem Tor quer und Nöhring musste nur noch einschieben (38.). Beinahe im Gegenzug hatte Sonnleithner dann wieder die Möglichkeit, den alten 2-Tore-Vorsprung wiederherzustellen, Schuberth parierte jedoch weltstark (41.). Als sich dann eigentlich jeder mit dem Pausenpfiff abgefunden hatte, kam der SVB nochmal richtig gefährlich vor den Kasten, doch diese Möglichkeit wurde irgendwie noch vereitelt (45.). Kurz danach war dann Pause im Waldstadion.

Direkt nach Wiederanpfiff schlief die Feuchter Defensive noch und Furkan Atim kam direkt zu einer dicken Möglichkeit, verzog jedoch knapp (46.). Einen frechen Freistoßversuch von Lazarevic konnte Schuberth dann mit Müh und Not noch an den Pfosten lenken (55.). Kurz danach zeigte Schiedsrichter Maier dann auf den Punkt. Sonnleithner tankte sich durch und wurde unsanft zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Simon Lang dann sicher ins linke Eck. In der Folgezeit warfen die Staustufenkicker alles nach vorne, ohne jedoch zunächst zwingend zu werden. Bei einer Freistoßvariante klappte es dann jedoch: Einen langen Ball verlängerte Goalgetter Friedhelm letztendlich zum freistehenden Jafari, welcher wieder verkürzte zum 3:2-Anschlusstreffer (72.). Es folgten ganz lange 20 Minuten für die Hausherren, welche nun mit Mann und Maus das eigene Tor verteidigten und sich nur selten Entlastung schaffen konnten. Flanke um Flanke wurde abgewehrt und am Ende erfolgte nach 95 Minuten der ersehnte Abpfiff.  

Feucht bleibt also auch im 3. Heimspiel ungeschlagen, wohingegen der SV Buckenhofen nach starkem Saisonstart nun das 2. Spiel verloren hat. Kommenden Freitag gastiert dann der TSV Buch im Feuchter Waldstadion. Der SV Buckenhofen empfängt am kommenden Sonntag den Spitzenreiter von der SpVgg Mögeldorf.

Bericht: M. Schmid

Vorstand

Vereinskollektion

Mitgliedschaft

Partner

Satzung

Sportgelände

Geschichte